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Maiswaffeln süß oder herzhaft

Süß mit Marmelade oder herzhaft mit Dips und Gemüse – diese Waffeln kann man mit beidem kombinieren. Sie eignen sich prima für ein Brunch. Dem Teig mische ich Semola – ein italienischer Hartweizengries – und Leinsaat bei. Beides sorgt dafür, dass die Waffeln nicht am Gaumen kleben und einen angenehmen Biss haben. Außerdem liegen sie nicht schwer im Magen. Die Basis für diesen Teig ist pürierter Mais, den man aber durch die Zitronenschale kaum noch herausschmeckt.

Maiswaffeln süß oder herzhaft

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von Sylvia Peter Portionen: ergibt 4 Waffeln
Kochzeit: 10 min für den Teig plus Ausbackzeit

Zutaten

  • 100 g Mais aus dem Glas (gute Qualität nehmen, nicht sparen!)
  • 2 EL Goldleinsamen ganz (= 30g)
  • 2 EL abgeriebene Zitronenschale
  • knapp 1 gestrichener TL Salz (nach Geschmack etwas weniger)
  • 2 EL neutrales Speiseöl
  • 150 ml Wasser
  • 80 g Mehl
  • 40 g Semola (italienscher Hartweizengries, ersatzweise feines Maismehl)
  • 2 TL Backpulver
  • extra Öl für das Waffeleisen

Anweisung

1

Waffeleisen vorheizen. Ich stelle es für dieses Rezept eine Stufe höher ein als für andere Waffeln.

2

Mais abspülen und abtropfen lassen. Mit Goldleinsamen, Zitronenschale, Salz, Öl und Wasser zusammen fein cremig pürieren. Zwei Minuten quellen lassen.

3

Mehl mit Semola und Backpulver mischen. Mit dem Püree kurz verrühren. Der Teig soll ein dicker Brei sein, der vom Löffel fällt, ggf. noch mehr Wasser einrühren. Besonders für Waffeleisen mit tiefen Taschen braucht man einen fast schon flüssigen Teig.

4

Das vorgeheizte Waffeleisen mit Öl einpinseln.

5

Einen Klaks Teig in die Mitte setzen und das Waffeleisen zudrücken, so dass der Teig die ganze Fläche ausfüllt. Goldbraun backen.

6

Die fertigen Waffeln unbedingt auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann bleiben sie auch unten ein bisschen knusprig.

Anmerkungen

Da für diesen Teig sowieso püriert wird, kann man ganze Leinsamen zugeben. Bei der doppelten Menge lohnt es sich, den Mixer anzuwerfen, denn die Maismasse soll wirklich schön glattpüriert sein. Wer keinen so guten Pürierstab oder Mixer hat, mahlt die Leinsamen besser vorher zu Mehl. Der Mais muss lecker sein, es gibt große Unterschiede!

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